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Ein einziger Wanderurlaub bei uns in der Hotel Pension Falkensteiner wird wohl nicht ausreichen, um alle Wanderwege am Wolfgangsee zu erkunden.

So abwechslungsreich wie die Landschaft sind auch die Wanderwege rund um unser Haus. Ob Sie gemütliche Spaziergänge am Wolfgangsee, Wanderungen zu Almen und durch Wälder oder Gipfeltouren bevorzugen: Die sehr gut beschilderten Wanderwege bieten für jeden Geschmack genau das Richtige.

Damit Sie schon zu Hause Ihre Wandertouren rund um den Wolfgangsee planen können, haben wir für Sie einen kostenlosen Download der Wanderkarte. Somit haben Sie den idealen Überblick über alle Wanderwege am Wolfgangsee.

Die wunderschöne Landschaft rund um den Wolfgangsee durchzieht ein Netz von bestens markierten Wanderwegen. Ausgangspunkte für Ihre Wanderung sind die Ferienorte St. Wolfgang, Strobl und St. Gilgen, ganz nahe an der Hotel Pension Falkensteiner.

Zum Download: Wanderkarte Wolfgangsee


Unser Tipp: Wanderwege St. Gilgen

Panorama Rundweg (1 - 1 1/2 Stunden, auch mit Kinderwagen möglich)
Mit der Seilbahn auf das Zwölferhorn, beim Berggasthof vorbei Richtung Pillstein – hier beginnt der leichte Wanderweg rund um den Pillstein.

Zwölferhorn (2 1/2 Stunden) Nr. 855: Gutes Schuhwerk erforderlich!
Über die Weißwand zur Sausteigalm. Weiter entweder unter der Seilbahntrasse oder über den Elferstein bis zur Spitze. - Die gemütliche Variante führt von der Sausteigalm rechts über die Stubneralm und Arnikahütte zum Zwölferhorn.

Rund ums Dorf (2 1/2 Stunden)
Spazierweg über Laim, Pöllach hinunter zum See.

Widinger Weg (1 - 1 1/2 Stunden)
Vom Mozartplatz über die Salzburgerstraße rechts unter der Bundesstraße durch zur Eisenstraße. Weiter bis zum Gasthaus Mühlradl und Querung der Bundesstraße, rechts durch das Widinger Hölzl zum Widingerbauern und weiter bis zum Reitnergut.

Gamswandweg (2 1/2 Stunden)
Von St. Gilgen am See entlang nach Lueg, weiter bis zur Franzosenschanze, rechts über die Bundesstraße, dort beginnt der Wanderweg über die Gamswandalm und weiter bis zur Weißwand.

Rundweg St. Gilgen Sonnenseite (3 Stunden)
Vom Mozartplatz rechts die Salzburgerstraße entlang, Bundesstraße queren, der Straße Richtung Mondsee folgen, links den Fußweg durch den Wald bis zur Kehre Güterweg Obenau, über kleine Brücke durch Lichtung bis Eingang Steinklüfte, weiter Richtung Buchberg, Winkl, Fürberg, Brunnwinkl.

Kühleitweg und Langriedl (2 Stunden) Nr. 854
Über Laim, bei den letzten beiden Häusern am Waldrand beginnt der etwas steile Weg zur Kühleiten. Links geht es weiter über den Langriedlweg zur Sausteigalm.

Mozartsteig – Fuschl am See (2 1/2 Stunden)
Vom Mozartplatz, Pfarrgasse, Fußgängerampel in die Hochreithstraße bis zur Weggabelung, rechts in den Ortsteil Laim bis zur Weggabelung, halblinks abbiegen, beim Haus „Kochgütl" rechts bleiben, weiter zum Waldrand bzw. zur „Annenquelle". Nun durch den Wald zum Mozartblick. Nach einem kurzen Stück Wegs gelangt man ins Hochtal von Ellmau, zum Gasthof Hochlacken (755 m). Von diesem führt eine Fahrstraße hinaus in den Talboden der Ellmau, nach Fuschl am See. Rückfahrt mit dem Bus nach St. Gilgen.

Eibenseeweg
Variante 1 (2 1/2 - 3 Stunden):
Vom Mozartplatz über die Steinklüftstraße nach Pöllach bis zum Reitnergut. Nach dem alten Bauernhof beginnt auf der linken Seite der Waldweg zum Eibensee.
Variante 2 (2 Stunden):
Mit dem Auto Richtung Salzburg bis zur Kleiner-Kapelle, kurz vor dem Gimsenwirt zweigt rechts ein schmaler Wanderweg bis zum Eibensee ab.

Almkogelweg (2 1/2 Stunden, gutes Schuhwerk erforderlich!)
Vom Mozartplatz, Steinklüftsstraße über die Mondsee-Bundesstraße bis zum Plomberghof und weiter in die Obenau. Ca. 300 m nach dem Bauernhof zweigt links etwas schwer ersichtlich der Weg zum Almkogel ab.

Zeppetzauweg (1 - 1 1/2 Stunden)
Vor dem Krottensee in Winkel zweigt man nach dem Gasthaus Batzenhäusl links in ein kleines flaches Seitental ab.

Plombergsteinweg (1 - 2 Stunden)
Variante 1:
Vom Mozartplatz, Steinklüftstraße über die Mondsee-Bundesstraße weiter bis zum Plombergerhof, an den Steinklüften vorbei und auf der rechten Seite zum Plombergstein.
Variante 2:
Gutes Schuhwerk erforderlich! - Vom Mozartplatz, Steinklüftsstraße über die Mondsee-Bundesstraße links durch den Staffelgraben. Hier beginnt der steile Anstieg über Stufen auf den Plombergstein.

Josef-Ebner-Weg (3/4 Stunde)
Über die alte Mondseer Straße bis zur Weggabelung (Hinweistafel Fürberg), rechts ab nach Brunnwinkl, entlang des Seeufers zur Dampferanlegestelle und zum Gasthof Fürberg (3/4 Stunde). Weiter am See entlang in die Bucht (links ab geht der Weg zum Falkenstein). Rechts geht es weiter zur Hubertuskapelle bzw. zum Schießstand.
Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
Von der Hubertuskapelle rechts gehend gelangt man zur Hechtenbucht, über die Stufen führt der Weg direkt am Ufer zum Hochzeitskreuz.
Zum Hochzeitskreuz - entlang des Fahrweges, nach 200 m Schild „Zum Hochzeitskreuz". Der Steig führt rechter Hand direkt zum Hochzeitskreuz. Sie erreichen die Seebucht "Enzerwinkl". Auf demselben Weg zurück nach Fürberg.
Zu Fuß oder mit dem Schiff nach St. Gilgen.
Hinter dem Gasthof Fürberg führt ein Weg nach Winkl - über die Mühlauer Höhe ebenfalls nach St. Gilgen. (Gehzeit Fürberg - Hochzeitskreuz 1/2 Stunde)

Schafberg (4 Stunden, gutes Schuhwerk erforderlich!)
Von St. Gilgen die Mondseestraße bis Brunnwinkl entweder am Seeufer über Fürberg nach Winkl, oder auf der Mondsee-Bundesstraße entlang bis Winkl. Durch die Ortschaft Winkl bis zu den letzten Häusern am Waldrand, dort beginnt der Aufstieg bis zur Schafbergalm und weiter zur Schafbergspitze.

Über Fürberg zum Falkenstein und nach Ried (3 Stunden)
Mozartplatz, Mondseer Straße nach Brunnwinkl und Fürberg. Vom Gasthof Fürberg weiter in Richtung Seebucht, links ansteigend kommt man an Kreuzwegstationen vorbei (Die erste Abzweigung rechts führt zum Scheffelblick (772 m)). Geradeaus weiter gelangen Sie in eine Wiesenmulde, vorbei an der Kapelle mit einer Wunderquelle. Von hier geht es leicht bergan zur Sattelhöhe, und auf der anderen Seite des Falkensteins führt der Weg wieder hinunter.
Man verlässt den Wald und kommt nach Ried. Wer die am See entlang führende Straße nach St. Wolfgang nicht benützen will, kann auf dem „Riedersteig" nach St. Wolfgang wandern. ACHTUNG! Kurz vor dem Waldrand biegt links ein schmaler Steig „Tafel Riedersteig" ab. Dieser Steig führt bis zur Hupfmühle, über den Kalvarienberg in den Markt St. Wolfgang. Rückkehr nach St. Gilgen mit dem Schiff oder mit dem Autobus.


GschmaplatzlGschmå Platzln

„Gschmå“ ist ein typisches Wort für das Salzkammergut, das sonst kaum wo verwendet wird. Aber was heißt "gschmå" nun genau? Es steht für gemütlich, sympathisch, schön, unterhaltsam, angenehm. Wenn alles passt, dann ist es eben „gschmå“.
Am Wolfgangssee dürfen nun die Gäste auf eine besondere Art erfahren, was dieser Begriff zum Ausdruck bringt und deshalb wurden in einem aufwendigen Projekt die „Gschmå-Platzl“ eingerichtet: die erholsamsten Ruheplätze an den schönsten Orten. Einige dieser besondern Plätze sind direkt vor unserer Haustüre.


Gschma PlatzlDIE MARGARETHEN-HÖHE am STEIGERMAHDL

Um 1890 wurde vom "St.Gilgener Verschönerungsverein" diese "Felsenkanzel" als einer der schönsten Aussichtspunkte unserer Gegend errichet. Viele der damaligen "Sommerfrischler" waren Mitglieder des Vereins und unterstützten diesen.
Die Wiener Familie des Verlags-Buchhändlers Goldschmidt, die eine Villa in der Hochreitstrasse Nr. 12 besaß, übernahm die Baukosten von diesem Häuschen. Als Dank wurde dieser Aussichtspunkt "MARGARETHEN-HÖHE", nach einem Mitglied der Familie benannt. In alten Wanderführern wird dieser Weg "Über das Steigermahdl zur Margarethen-Höhe" empfohlen. Der Flurname "Steigermahdl" kommt von "steile Mahd", die sich einst zu Füßen der Weißwand befand.
Im Jänner 2007 wurde das Häuschen vom Orkan "Kyrill" in zerstört. Durch die Initiative von St. Gilgener Unternehmern und die finanzielle Hilfe verschiedener Spender konnte die MARGARETHEN-HÖHE im Jahr 2016 wieder neu aufgebaut werden.


Gschma Platzl 2SCHEFFELBLICK

Victor von Scheffel (1826 – 1886) aus Karlsruhe war in seiner Zeit ein viel gelesener romantischer Dichter, der unter anderem das Frankenlied schrieb, die inoffizielle Landeshymne des Bundeslandes. Im Jahre 1860 kam Scheffel mit einem Freund an den Wolfgangsee, er wohnte im Cortisen-Brauhaus in St. Wolfgang. Bei seinen Wanderungen wurde er zu seinen berühmten „Bergpsalmen“ angeregt und hinterließ damit eine Liebeserklärung an diese Gegend. „Sei gegrüßt mir, einsamer Abersee…“, so beginnt die Dichtung.
Der Alpenverein ließ an der Falkensteinwand eine Gedenktafel an Victor von Scheffel errichten und der „Scheffelblick“ soll an diesen herrlichen Ausblick erinnern, der den Dichter inspirierte.


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